„Ein Leben lang gesunde und schöne Zähne“

Termin vereinbaren

Per Telefon: 02161402040
Per E-Mail: mail@praxis-finkeldey.de

Termin vereinbaren

Per Telefon: 02161402040
Per E-Mail: mail@praxis-finkeldey.de

Parodontitis - Symptome, Diagnose und Behandlungen

Was ist eine Parodontitis?

Parodontitis (früher Parodontose genannt) ist eine chronische Entzündung des Zahnfleisches und des Kieferknochens. Als Zahnärzte in Korschenbroich haben wir jeden Tag mit dieser Erkrankung zu tun, denn etwa 12 Millionen Menschen sind in Deutschland an Parodontitis erkrankt. Besonders häufig sind dabei Raucher und Diabetiker betroffen.
Eine Parodontitis entwickelt sich oft langsam und wird von vielen Menschen am Anfang nicht bemerkt. Meistens fällt nur eine leichte Rötung des Zahnfleisches auf, häufig blutet das Zahnfleisch nach dem Zähneputzen.

Ohne entsprechende Behandlung und Vorsorge bilden sich dann zunächst schmerzlose Zahnfleischtaschen. Mit Fortschreiten der Erkrankung kommt es dann zur Lockerung von Zähnen, Zahnwanderungen, Knochenabbau und schließlich zu Zahnverlust. Viele Patienten leiden zusätzlich unter schlechtem Geschmack oder Geruch im Mund. Die Haltbarkeit von Zahnersatz oder Implantaten kann durch eine Parodontitis stark beeinträchtigt werden.

Welche Gefahren gehen von einer Parodontitis aus?

Anfangs bemerken Patienten nur leichte Blutungen des Zahnfleisches. Mit Fortschreiten der Erkrankung kommt es jedoch zur Lockerung von Zähnen, Zahnwanderungen, Knochenabbau und schließlich zu Zahnverlust. Eine Parodontitis kann auch an Implantaten entstehen, dann nennt man sie Periimplantitis. Bei einer Parodontitis ist in den meisten Fällen das gesamte Zahnfleisch betroffen. Dadurch entsteht eine große Fläche an Schleimhaut, die von Parodontitis Bakterien betroffen ist. Neben den direkten Auswirkungen im Mund hat eine unbehandelte Parodontitis deshalb viele Auswirkungen auf den Rest des Körpers: Wissenschaftliche Untersuchungen der letzten Jahrzehnte konnten nachweisen, dass das Risiko für Schlaganfälle, Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes stark erhöht ist, wenn Patienten an einer Parodontitis leiden. Eine unbehandelte Parodontitis erhöht z.B. auch bei schwangeren Frauen das Risiko einer Frühgeburt oder beeinflusst das Auftreten von Allergien.
Gleichzeitig ist die Behandlung einer Diabetes oder die Therapie von Allergien viel schwieriger, wenn gleichzeitig eine unbehandelte Parodontitis vorliegt.

Wie können wir Ihnen helfen?

Eine Parodontitis fällt meistens sofort bei unserer zahnärztlichen Kontrolluntersuchung oder im Rahmen unserer Prophylaxetermine auf, da wir dort grundsätzlich einen Zahnfleischbefund erheben. Grundsätzlich gilt: Je früher wir mit der Behandlung beginnen, desto besser sind die Chancen, eine Parodontitis erfolgreich zu behandeln. Das Risiko, das eine unbehandelte Parodontitis für Ihre Gesundheit darstellt, kann durch eine entsprechende Parodontitisbehandlung stark reduziert oder ganz vermieden werden. Wenn Sie an einer Parodontitis erkrankt sind, erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Vorsorge- und Behandlungskonzept, um die Erkrankung zum Stillstand zu bringen und ihre schädlichen Auswirkungen auszugleichen. Dazu gehören neben der klassischen Parodontitistherapie auch Bakterientests, immunologische Untersuchungen, individuell abgestimmte Medikamente (z.B. Ligosan Slow Release oder low dose doxyclycline) und die antibakterielle photodynamische Therapie (aPDT). Außerdem führen wir minimalinvasive Knochenaufbau- und Regenerationsmaßnahmen sowie Zahnfleischkorrekturen durch. 
Zahnsymbol mit Schutzschild
Et hätt noch emmer joot jejange​

Wir sind weiterhin für Sie da! Bitte lesen Sie unseren Beitrag mit Hinweisen zum Schutz vor einer Infektion mit Coronaviren.​